Offenes Ohr für Radfahrangelegenheiten

Miroslaw Walkowiak ist neuer Projektleiter für Radfahrangelegenheiten in der Abteilung Verkehrsinfrastruktur und Mobilität / erster Austausch mit dem ADFC und Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst / Radverkehr zentrales Instrument der Verkehrswende




Die Förderung des Radverkehrs ist ein zentrales Instrument der kommunalen Verkehrswende. Diese Erkenntnis setzt sich zunehmend auch in Worms durch und wird bestätigt durch das Mobilitätskonzept, das im letzten Jahr vorgestellt wurde und dem eine Bürgerbefragung vorausging. Demnach wünschen sich die Bürger ein gut ausgebautes Radwegenetz mit schnellen Anbindungen an die Innenstadt, die Stadtteile und die umliegenden Zentren, insbesondere unter dem Aspekt, dass Pendler das Fahrrad nutzen, um zur Arbeit zu kommen. „Aus diesem Grund gilt es, den Umweltverbund zu stärken, unsere Radwegeverbindungen zu optimieren und Anreize zu schaffen, verstärkt auf das Rad umzusteigen“, verdeutlichte Beigeordneter Timo Horst im Gespräch mit dem neuen Projektleiter für Radfahrangelegenheiten in der Abteilung Verkehrsinfrastruktur und Mobilität, Miroslaw Walkowiak, sowie Günter Niederhöfer vom ADFC-Kreisverband Worms. Das Treffen im Rathaus bot die Gelegenheit des gegenseitigen Austauschs und zugleich der Vorstellung des neuen Mitarbeiters der Abteilung Verkehrsinfrastruktur und Mobilität im Bereich Planen und Bauen. Dort laufen neben einer Vielzahl anderer Aufgaben auch die Fäden für die Wormser Radwege zusammen. „Beim Umwelt- und Klimaschutz gewinnt der Radverkehr immer mehr an Bedeutung. Dies zeigen auch die vermehrten Anfragen von Bürgern, Organisationen, Unternehmen und Umweltverbänden. Mit einem Zuständigen für Radfahrangelegenheiten innerhalb der Stadtverwaltung tragen wir dieser Entwicklung Rechnung“, betont Stadtentwicklungsdezernent Horst.

Für seine neue Aufgabe bringt der gebürtige Speyerer Miroslaw Walkowiak einen soliden Background mit. Der 36-jährige Diplom-Geograph war zuletzt fast acht Jahre Radverkehrskoordinator bei der Stadt Wolfsburg. Seine dortigen Schwerpunkte waren die strategische und konzeptionelle Radverkehrsförderung und Öffentlichkeitsarbeit. Bei der Stadt Worms wird er nun innerhalb der Verwaltung und bei externen Anliegen als Kontakt- und Anlaufstelle für Radverkehrsangelegenheiten zur Verfügung stehen. „Bei der Realisierung der wichtigen Rad-Zulaufrouten von den Stadtteilen in Richtung Innenstadt wird Miroslaw Walkowiak mitwirken und sich mit seinem Know-how gut einbringen können“, so Timo Horst.

Über das Radwegenetz in Worms hat sich Miroslaw Walkowiak bereits gut informiert. „Es freut mich, wieder an den Rhein zurückzukehren und hier einen Beitrag zur Stärkung des Radverkehrs leisten zu dürfen. Die Stadt Worms hat meines Erachtens in der Vergangenheit bereits viele wichtige Maßnahmen ergriffen. Davon zeugen die zahlreichen Schutzstreifen, die die Bedeutung des Radfahrenden als gleichrangigen Verkehrsteilnehmer deutlich machen“, lobt der Projektleiter die bereits realisierten Maßnahmen. Auch die Einrichtung der ersten Fahrradstraße an so zentraler und sichtbarer Stelle in der Speyerer Straße sei ein mutiger, wichtiger Schritt hin zu mehr Radverkehr und mehr Aufmerksamkeit für das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel, befindet Walkowiak. Darauf aufbauend könne ein gesamtstädtisches Netz mit komfortablen, sicheren Fahrradstraßen und anderer Radverkehrsanlagen entstehen, um eine Verkehrswende zugunsten des Fahrrades zu erreichen. Ansichten, die sowohl Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst als auch Günter Niederhöfer vom ADFC teilen.

„Wir sind glücklich, dass die Stadt Worms einen Fachmann in Sachen Radfahren gefunden hat, der das Team in der Abteilung Verkehrsinfrastruktur und Mobilität qualifiziert unterstützen wird“, sagt Günter Niederhöfer vom ADFC-Kreisverband Worms. Das Verkehrsmittel Fahrrad müsse in Zukunft eine wichtige Funktion neben dem ÖPNV und der Bewegung zu Fuß im Umweltverbund einnehmen, wolle man in Worms eine Verkehrswende realisieren, um damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten“, hebt Niederhöfer hervor und versichert, den neuen Projektleiter wo immer möglich, sinnvoll und erwünscht gerne unterstützen zu wollen.

„Uns ist daran gelegen, alle mit dem Thema Radfahren befassten Verbände und Organisationen mit einzubeziehen, ihre Meinungen anzuhören und ernst zu nehmen. So lassen sich Informationen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln sammeln, und es werden keine konträren Gruppen geschaffen“, verdeutlicht Timo Horst. Ob ADFC, ADAC, Studentenvertretungen, Polizei, Seniorenbeirat oder Parteien, „wir laden alle ein, mit uns gemeinsam in einen konstruktiven Dialog zu treten und das Radfahren in Worms attraktiv und zukunftsorientiert zu gestalten“, so Horst.


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