Domquartier in Förderprogramm aufgenommen


„Ich freue mich, mitteilen zu können, dass Worms mit dem Bereich „Domquartier“ ab dem Programmjahr 2021 in das Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung - nachhaltige Stadt“ aufgenommen wird und die Städtebaufördermaßnahme mit einem Fördersatz von 90% unterstützt wird.“ Dies teilte Innenminister Roger Lewentz Landtagsabgeordneten Jens Guth (beide SPD) mit. Der neue Dezernent Timo Horst (SPD) kann somit ab Herbst mit dem Projekt „Domquartier“ die Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung und insbesondere die weitere Stärkung der Innenstadt einleiten. Dieser freute sich sehr über die Unterstützung aus Mainz. Nun können wir diesen wichtigen Bereich der Stadt zukunftsfähig weiterentwickelt, so Horst.


Der Wormser Abgeordnete hatte für die Aufnahme des Gebietes in das Förderprogramm des Land geworben. „Wir haben somit die große Chance für unsere Stadt, das ganze Gebiet um Dom und Weckerlingplatz mit dem Kernelement „Andreasstift“ als neues touristisches und kulturelles Zentrum zu entwickeln.

„Mein Vorschlag war und ist, das Andreasstift als modernes Stadtmuseum - ähnlich dem Simeonstift in Trier - zu entwickeln, um auf zeitgemäße Art auf unsere reichhaltige Geschichte hinzuweisen“, so Jens Guth.

Das neue Fördergebiet „Domquartier“ hat eine Größe von 18,7 ha und erstreckt sich vom Hochstift im Süden bis zur Stephansgasse im Norden. Derzeit geht die Verwaltung von einem Gesamtkostenrahmen von 16.157.500 € (davon 1,1 Mio. € Planungskosten und 15.057.500 € für bauliche Maßnahmen) und einer Laufzeit der Förderung von 12 Jahren aus. Das im südwestlichen Bereich der Innenstadt gelegene Areal rund um den Dom und das Andreasstift soll zu einem vitalen Quartier entwickelt werden, welches als urbaner Lebensort zum Wohnen und Arbeiten einerseits und als touristisches Zentrum im Sinne des Tourismuskonzepts andererseits etabliert werden soll.

Das im südwestlichen Bereich der Innenstadt gelegene Areal rund um den Dom und das An- dreasstift soll zu einem vitalen Quartier entwickelt werden, welches als urbaner Lebensort zum Wohnen und Arbeiten einerseits und als touristisches Zentrum im Sinne des Tourismuskonzepts andererseits etabliert werden soll. Die Anforderungen von Seiten des Tourismus, wie sie in der Tourismusstudie heraus ge- arbeitet wurden, entsprechen weitgehend denen der Gestaltung eines attraktiven Umfelds für Wohnen und kreatives Arbeiten, so dass vielfältige Synergieeffekte erzeugt werden können.

Ein weiterer Schwerpunkt stellt die angemessene Integration des Jüdischen Friedhofs Heiliger Sand dar. Dieser soll u. a. durch Aufwertung des Eingangsbe- reichs und die Umgestaltung der Andreasstraße besser in das stadträumliche Gefüge eingebunden werden.

Das Domquartier soll als zentraler kultureller Kristallisationspunkt für Bürger und Bürgerinnen sowie für Gäste dienen. Insbesondere durch die strategisch aufeinander abgestimmte Entwicklung der leerstehenden Areale und die Neugestaltung von öffentlichen Räumen soll ein der besonderen historischen Bedeutung des Ortes entsprechender Prozess der Nutzungsintensivierung eingeleitet werden.

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